Lutherstadt Eisleben, Rathaus, Freitag d. 11.12.2020

FFW Eisleben
Spende an FFW Eisleben

Kolpingsfamilie Eisleben e.V. überreicht Schecks an die Freiwilligen Feuerwehren Eisleben und Helfta

Wer ist meist als erster vor Ort wenn es brennt, ein Unfall sich ereignet, Brandmeldeanlagen Alarm schlagen, Wasser den Keller überflutete, Bäume umstürzen, Menschen oder Tiere in Not sind, Türen geöffnet werden müssen, ein Bienenschwarm Panik auslöst oder wenn der Rettungsdienst eine Tragehilfe anfordert? Natürlich die Freiwillige Feuerwehr.
Und das sind bestimmt nicht alle Situationen, bei denen die Männer mit den roten Fahrzeugen zur Stelle sind. Das alles funktioniert in der Freizeit – Wahnsinn!
Die Lutherstadt Eisleben stattet ihre 11 Ortsfeuerwehren mit ca. 760 Feuerwehrmitgliedern, davon ca. 370 Einsatzkräfte, mit der entsprechenden Technik aus. Um diese Technik zu beherrschen, müssen zahlreiche Lehrgänge und Übungsstunden absolviert werden.
Mit einem Scheck über jeweils 500 Euro stand heute Klaus Peter Golm, der Vorsitzende des Vereins „Kolpingsfamilie Eisleben e.V.“ gemeinsam mit dem Bürgermeister Carsten Staub vor dem Stadtwehrleiter, Ramon Friedling, der gleichzeitig als Wehrleiter die Freiwillige Feuerwehr Helfta vertrat und René Wunderlich von der Freiwilligen Feuerwehr Eisleben und übereichte symbolisch die Summe.
Kolpingsfamilie Lutherstadt Eisleben ist Teil des Kolpingwerkes Deutschland, eines Verbandes mit rund 230.000 Mitgliedern. Die Kolpingsfamilie ist ein soziales Netzwerk, das gekennzeichnet ist von der Fürsorge und der Verantwortung der Mitglieder füreinander. Als Teil der Zivilgesellschaft gestalten und prägen Kolpingsfamilien das Gemeindebild und die Lebensverhältnisse der Menschen. Das Motto “verantwortlich leben, solidarisch handeln” prägt die Arbeit der Kolpingsfamilie Eisleben.
Der Kolpingsfamilien-Verein Eisleben wurde im Jahre 1867 gegründet und ist somit einer der ältesten Vereine der Stadt Eisleben.
„Wir helfen überall dort, wo Not am Mann ist. Dabei legen wird Wert darauf, dass das Geld nicht einfach nur verteilt wird. Wir achten schon darauf, dass es nachhaltig wirkt“ so der Vorsitzende Klaus Peter Golm.
Die beiden Vertreter der Wehren bedankten sich ausdrücklich bei Herrn Golm und versprachen, dass sie dieses Geld den jeweiligen Fördervereinen zuleiten werden, mit der Maßgabe, dass sie dieses Geld ganz im Sinne der Kolpingsfamilie Eisleben verwenden sollen. Und das werden die Kinder- und Jugendfeuerwehren sein. In welche Projekte das Geld fließt, darüber werden die Wehren zu einem späteren Zeitpunkt der Kolpingsfamilie berichten.
 

FFW Helfta

Beitrag von Pressesprecher der Stadtverwaltung Lutherstadt Eisleben

Maik Knothe

Die Kolpingfamilie Eisleben e.V.  lädt regelmäßig zu Ihren Abenden ein. Natürlich sind alle Mitglieder der Kolpingfamilie und Interessierte herzlich eingeladen.
Werden Gastvorträge angeboten, freuen wir uns sehr, wenn auch Nichtmitglieder zu den Abenden kommen!

 

Hier die Resttermine für 2020:

  • 10.09.2020 19:30 h Gastvortrag Pfarrer Weise zum Thema "Richard Wagner und das Christentum"
  • 09.10.2020 18:30 h Kegelabend der Kolpingfamilie in Helfta
  • 12.11.2020 19:30 h Vereinsabend, fällt leider Coronabedingt aus!
  • 05.12.2020 17:30 h Kolpinggedenktag findet nicht statt!

    Stattdessen am: 
  • 06.12.2020 Heilige Messe als Gedenkmesse für Adolph Kolping 10:00 Uhr in St. Gertrud

Projektabend der Kolpingsfamilie Eisleben am 09.07.2020 erbrachte 1400 EURO für das Kinderhospiz

Durch die Lockerung der Coronaregeln zum 1. Juli war es möglich, den eigentlich für Juni geplanten Projektabend, stattfinden zu lassen.
Diese Projektabende werden einmal jährlich veranstaltet. Ziel ist es, an diesen Abenden Geldspenden zu sammeln um damit Hilfsprojekte des internationalen Kolpingwerkes, aber auch konkret soziale Projekte in der Region finanziell zu unterstützen.
In diesem jahr sollte das ambulante Kinderhospiz in Halle/Saale Empfänger der Spendenaktion sein.
Um den Hygiene- und Abstandsregeln gerecht zu werden, fand der Rahmenvortrag in der St. Gertrud Kirche in Eisleben statt.
Dazu war Frau Anna Mühle vom Kinderhospiz als Referentin eingeladen.
Sie berichtete in ihrem Vortrag über die Entstehungsgeschichte der Kinderhospize, welche mit der Gründung des 1. Hospizes weltweit 1982 in Oxford/England ihren Anfang nahm.
1990 wurde die Idee der Kinderhospize in Deutschland, mit der Gründung der Björn Schulz Stiftung aufgegriffen. 

Das erste Kinderhospiz in Deutschland entstand dann 1998 in Olpe.
2016 wurde das in Halle gegründete Kinderhospiz aus der finanziellen Verantwortung der Björn Schulz Stiftung herausgelöst und arbeitet wirtschaftlich selbstständig.
Neben 5 fest angestellten Mitarbeitern, sind es hauptsächlich ehrenamtliche Mitarbeiter, welche derzeit rund 65 Familien betreuen. Dabei geht es nicht nur darum die  erkrankten Kinder zu begleiten, sondern auch den Familien und insbesondere den Geschwisterkindern Unterstützung und Hilfe zuteil werden zu lassen.
Um diese Aufgaben erfüllen zu können, ist das Kinderhospiz auf Spenden angewiesen, da die Mittel, die von den Krankenkassen kommen bei weitem nicht ausreichen.
Nach dem gut anderthalbstündigem Vortrag, bestand dann noch für die rund 35 Anwesenden die Möglichkeit mit Frau Mühle ins Gespräch zu kommen.


An Spenden kamen an diesem Abend ca. 600 € zusammen. Da der Vorstand der Kolpingsfamilie bereits im Vorfeld beschlossen hatte 800€ aus den Erlösen der Altkleidersammlung zu spenden, konnte somit ein symbolischer Scheck in Höhe von 1400€ an das ambulante Kinderhospiz überreicht werden.

Vielen Dank allen Spendern!

und ein herzliches Treu Kolping!

 

 

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